Kunstpreis Europas Zukunft

EUROPAS ZUKUNFT liegt im Zusammenwachsen der Regionen, im Überwinden von Blöcken, im Brückenschlag über West-Ost-Grenzen hinweg. In der Kunst ist – vielfach unbemerkt – der europäische Austausch weit vorangeschritten, sind junge Künstler/innen mit mutigen und innovativen Ideen zu wichtigen Impulsgebern geworden.

Der IT-Dienstleister alpha 2000 hat sich entschieden, diese Entwicklung zu fördern und haben deshalb 2004 erstmals einen Preis zur Förderung junger Künstler aus Ost-, Nordost- und Südosteuropa ausgelobt. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert und wird jährlich vergeben. Gemeinsam mit der Galerie für Zeitgenössische Kunst wurde eine fachkompetente Auswahljury berufen, die die ersten Preisträger des "Kunstpreis Europas Zukunft" bestimmt.

 
Der Preis, ein aus synthetischem Glas gegossener fünfeckiger Stern (13cm groß und 200 Gramm schwer), wurde von dem bulgarischen Künstler Plamen Dejanoff (37) geschaffen. Dejanoff gehört in seinem Genre zu den herausragenden Künstlern der Gegenwart. Mit seinen Skulpturen aus Glas begeisterte er sowohl bei Einzelausstellungen in Madrid, Genf, Berlin, Lugano, Tokio, Paris, Amsterdam oder Düsseldorf als auch bei Gruppenexpositionen u.a. in Auckland, Valladolid, Prag, Leipzig und Wellington.
 

Warum er sich bei der Gestaltung des "Kunstpreis Europas Zukunft" für den fünfeckigen Stern entschieden hat, begründet er so: "Für mich hat der Stern eine doppelsinnige Bedeutung. Zum einen ist er ein Symbol für die sozialistische Vergangenheit, zum anderen ein Symbol für die Zukunft. Eine Zukunft ohne Mauern und Teilung zwischen den europäischen Staaten. Ich fühlte mich geehrt, einen Kristallstern für den "Kunstpreis Europas Zukunft" schaffen zu dürfen."