Carte Blanche

Zwischen 2008 und 2009 führte die Galerie für Zeitgenössische Kunst unter dem Titel „Carte Blanche“ ein zweijähriges Modellprojekt über privates Engagement in der Kunst durch.

Bei diesem Projekt stand privates Engagement für die Kunst im Mittelpunkt. Elf Unternehmen, darunter zwei kommerzielle Galerien und Sammlerinnen  und Sammler wurden eingeladen, die Gründe ihres Engagements in Form von Ausstellungen praktisch zu erläutern. Die Infrastruktur des Hauses wurde den Eingeladenen zur Verfügung gestellt, und wenn gewünscht, auch die kuratorische Betreuung. Die Institution stand als Partner für alle die Ausstellung betreffenden Fragen zur Verfügung. Die Beteiligten leisteten einen Betrag für das Gemeinschaftsprojekt, mit dem die Kosten für eine gemeinsame Ausstellung, für Kommunikation und Vermittlung, eine abschließende Publikation, aber auch die Betriebskosten für die genutzten Räume gedeckt wurden. Die Ausgaben für die Ausstellungen wurden direkt von den Beteiligten beglichen.

alpha 2000 entschieden sich im Rahmen von „Carte Blanche“, die ersten fünf Jahre des „Kunstpreis Europas Zukunft“ vorzustellen und die Arbeiten der Preisträgerinnen und Preisträger in einer Ausstellung zu zeigen. Kuratorin war Ilina Koralova.

Interview mit alpha 2000